Hallo, ich bin Lena.

Ich bin Mitte dreißig, selbstständig, Mama – und mittendrin in einem Psychologiestudium. Mein Berufsweg war weder besonders logisch, noch war er auf lange Sicht geplant. Vielmehr bin ich eines morgens aufgewacht und habe begriffen – es ist jetzt oder nie.

Wie das alles angefangen hat

Mit etwa 30 (eigentlich mit 29, um es genau zu nehmen, aber 30 klingt irgendwie „runder“) saß ich an meinem Schreibtisch, hatte meinen Laptop vor mir und einen Tab mit der Infoseite der FernUni Hagen offen. Ich hatte ihn schon drei Wochen lang offen. Immer wieder drauf geguckt, immer wieder weggeklickt. Die Stimmen in meinem Kopf – und ehrlich gesagt auch einige echte Stimmen um mich herum – haben mir erklärt, warum das keine gute Idee ist. Zu alt. Zu wenig Zeit. Zu unvernünftig. Zu teuer.

Und weißt du was? Ich träumte bereits seit meiner Jugend davon, Psychologie zu studieren. Nur hatte ich mich selbst davon überzeugt, es nicht zu wagen. Ich hielt mich für nicht klug genug, mein Abi sei zu schlecht, etc., etc., etc. So wählte ich ein Studium, dass mir vermeintlich besser lag und stieg ins Berufsleben ein. Doch die kleine, nagende Stimme im Hinterkopf, die wurde nicht still. Was wäre, wenn … ?

So habe ich mich fürs Studium angemeldet. An der Fernuni Hagen kann man relativ unkompliziert und ohne NC studieren. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht über meine Zeit dort findest du in meinem Blog. Zunächst habe ich fast niemandem davon erzählt. Bis mich das Studium vollkommen gepackt hat und es kein Zurück mehr gab.

Seitdem hat sich viel verändert. Ich habe gelernt, was es bedeutet, einen vollen Terminkalender mit echten Lerneinheiten zu jonglieren. Ich habe Klausuren bestanden, die ich für unschaffbar gehalten hatte. Ich habe meinen Sohn schlafen gelegt und mich danach an den Schreibtisch gesetzt – manchmal motiviert, manchmal völlig erschöpft, oft beides gleichzeitig. Mal voller Euphorie und mal mit einem dauerhaft schlechten Gewissen im Gepäck.

Und ich habe gelernt, dass man das schaffen kann. Nicht ohne Anstrengung. Aber mit dem richtigen Mindset, den richtigen Strategien, wirklich hilfreichen Tools und dem Wissen, dass man nicht allein damit ist.

Was dieser Blog ist – und was nicht

Method to Madness ist kein perfekter Ratgeber. Hier findest du keine makellose Erfolgsgeschichte einer Frau, die alles im Griff hat – denn diese Frau bin ich nicht.

Was du hier findest: echte Einblicke in ein Studium neben Job, Kind und dem Rest des Lebens. Dinge, die mir geholfen haben. Dinge, die ich bereue. Strategien fürs Lernen, für die Zeitplanung, für die Momente, in denen man kurz davor ist, alles hinzuschmeißen.

Ich schreibe über:

  • Lernen und Produktivität – Was wirklich funktioniert, wenn man wenig Zeit hat
  • Karriere – Wie ein Fernstudium deinen beruflichen Weg verändern kann
  • Finanzierung – Wie du ein Studium realistisch bezahlbar machen kannst
  • Studieren mit Kind – Die ehrliche Version, nicht die Instagram-Version
  • Gesundheit – Weil Kopf und Körper zusammenhängen, gerade wenn man sich viel abverlangt

Für wen ist das hier?

Dieser Blog ist für dich, wenn du überlegst, ob ein Studium neben dem Beruf realistisch ist. Wenn du mittendrin steckst und gerade nicht weißt, wie du weitermachen sollst. Oder wenn du einfach jemanden brauchst, der dir sagt: Ja, das ist anstrengend. Und ja, du kannst das trotzdem schaffen.

Noch mehr von mir

Ich habe ein Buch geschrieben – einen ehrlichen Ratgeber für alle, die ernsthaft überlegen, Psychologie berufsbegleitend zu studieren. Wenn du mehr wissen willst, schau gerne auf der Buchseite vorbei.

Außerdem biete ich Coaching an – falls du nicht nur lesen, sondern konkrete Unterstützung bei deinem Lernmanagement oder deiner Studienplanung haben möchtest. Alle Infos dazu findest du unter Angebot.

Und wenn du einfach in Kontakt kommen möchtest – über das Studium, einen Artikel oder irgendetwas, das dich beschäftigt – schreib mir gerne über das Kontaktformular oder lass mir einen Kommentar unter dem jeweiligen Artikel da.

Schön, dass du hier bist. Ich freue mich sehr, dass wir verbunden sind!

– Lena