Die besten Bücher und Podcasts gegen Lernfrust im Fernstudium
Es gibt Momente im Fernstudium, in denen man nicht mehr weiter weiß. Nicht weil der Stoff grundsätzlich zu schwer wäre. Nicht weil man zu dumm dafür ist. Sondern einfach weil…
Es gibt Momente im Fernstudium, in denen man nicht mehr weiter weiß. Nicht weil der Stoff grundsätzlich zu schwer wäre. Nicht weil man zu dumm dafür ist. Sondern einfach weil…
Wenn du überlegst, Psychologie an der FernUni Hagen zu studieren, hast du wahrscheinlich schon gegoogelt, was dich erwartet. Und du bist auf so einige Infos gestoßen: viele Erfahrungsberichte (meinen findest…
Ich funktionierte. Halbwegs. Kaffee morgens, Kaffee mittags, irgendwas Süßes nachmittags. Und abends saß ich dann da, las Seite um Seite – und konnte hinterher kaum sagen, was drin gestanden hatte. Was ich damals nicht wusste: Ich habe nicht mehr gelernt, indem ich länger aufgeblieben bin. Ich habe das Lernen, das ich tagsüber getan hatte, aktiv sabotiert.
Und plötzlich fragte ich mich: „Warum tu ich mir das eigentlich an?“ Mir wurde bewusst, dass ich all das freiwillig tat. Dass ich meinen Laptop zuklappen könnte, um rauszugehen und mit meinen Freunden die Weihnachtszeit zu genießen. Warum quälte ich mich so?
Es war ein Dienstagvormittag, irgendwann im zweiten Semester. Ich saß an meinem Küchentisch – Laptop auf dem Holzbrett, das eigentlich als Schneidebrett gedacht war, Kaffeebecher rechts, eine halb aufgegessene Scheibe Toast links. Die Lernunterlagen für Allgemeine Psychologie aufgeschlagen in der Mitte. Und ich wunderte mich, warum ich nach zwei Stunden das Gefühl hatte, irgendjemand hätte mein Gehirn durch einen Mixer gejagt.
Die Wörter rutschen durch meinen Kopf wie durch ein Sieb. Ich merke, dass ich gerade den Satz zu Ende gelesen habe, ohne eine einzige Information behalten zu haben. Obwohl ich körperlich anwesend bin, bin ich geistig irgendwo anders – oder eigentlich nirgendwo. Ich kenne dieses Gefühl gut. Und ich wette, du auch.
Es ist ein Samstagnachmittag. Mein Sohn spielt im Wohnzimmer, ich sitze am Schreibtisch. Die Lernunterlagen aus meinem Fernstudium sind aufgeschlagen. Statistik, zweites Kapitel, Seite 47. Ich lese den gleichen Satz zum dritten Mal. Nicht weil er schwer wäre. Sondern weil ich nebenan das leise Summen seiner Spielzeugbahn höre – und mich frage, ob ich gerade wirklich hier sitzen sollte. Wer das Gefühl kennt, immer gleichzeitig zu kurz zu kommen, dem habe ich anderswo schon ehrlicher als mir lieb war davon erzählt, was bei mir wirklich auf der Strecke bleibt.
Wenn du überlegst, Psychologie an der FernUni Hagen zu studieren, ist eine der ersten Fragen, die du dir stellst, wahrscheinlich diese: Schaffe ich das eigentlich? Nicht die abstrakte Version dieser Frage – sondern die ganz konkrete: Wie sind die Klausuren aufgebaut? Wie schwer sind sie wirklich? Wie viel Zeit brauche ich zum Lernen? Und was passiert, wenn ich durchfalle?
Es war irgendwann im zweiten Semester, als ich das erste Mal ernsthaft anfing, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich stand im Drogeriemarkt, müde nach einem langen Arbeitstag, und starrte auf ein Regal voller bunter Dosen und Kapseln. „Konzentrations-Booster". „Brain Performance". „Focus & Energy". Alle versprechen das Gleiche: mehr Leistung, mehr Fokus, mehr Energie. Und ich dachte: Macht das eigentlich irgendetwas davon wirklich, was draufsteht?
In den letzten Jahren habe ich gelernt: Es geht nicht darum, mehr zu lernen. Es geht darum, besser zu lernen. Mit den richtigen Tools, den richtigen Systemen und mit einem realistischen Blick darauf, was im echten Leben mit Job, Kind und Studium wirklich funktioniert.