Schlaf und Lernen: Warum Schlafen die klügste Lernstrategie ist (die du nicht ignorieren solltest)

Ich funktionierte. Halbwegs. Kaffee morgens, Kaffee mittags, irgendwas Süßes nachmittags. Und abends saß ich dann da, las Seite um Seite – und konnte hinterher kaum sagen, was drin gestanden hatte. Was ich damals nicht wusste: Ich habe nicht mehr gelernt, indem ich länger aufgeblieben bin. Ich habe das Lernen, das ich tagsüber getan hatte, aktiv sabotiert.

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Es war ein Dienstagvormittag, irgendwann im zweiten Semester. Ich saß an meinem Küchentisch – Laptop auf dem Holzbrett, das eigentlich als Schneidebrett gedacht war, Kaffeebecher rechts, eine halb aufgegessene Scheibe Toast links. Die Lernunterlagen für Allgemeine Psychologie aufgeschlagen in der Mitte. Und ich wunderte mich, warum ich nach zwei Stunden das Gefühl hatte, irgendjemand hätte mein Gehirn durch einen Mixer gejagt.

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