Du betrachtest gerade Warum ich meinen Blog über mein berufsbegleitendes Psychologiestudium pausiert habe – und was du künftig erwarten kannst

Warum ich meinen Blog über mein berufsbegleitendes Psychologiestudium pausiert habe – und was du künftig erwarten kannst

Wenn du diesen Blog schon länger kennst, dann hast du vielleicht gemerkt, dass es eine ganze Weile still war. Es gab keine neuen Beiträge, keine Updates von mir … einfach nur Stille. Ich möchte jetzt ehrlich mit dir sein: Ich erkläre dir, warum ich eine Pause brauchte – und warum ich jetzt wieder zurückkomme. Wenn du selbst ein berufsbegleitendes Psychologiestudium absolvierst, dann kennst du sicherlich die Phasen, in denen alles zu viel wird, nur allzu gut. Aber dazu später mehr. Wenn du wissen möchtest, wie es hier weitergehen wird, dann bleib dran.

Method to Madness: Wie alles began

Als ich mit meinem Blog startete, war mir eigentlich ziemlich klar, was ich damit erreichen wollte: Ich hatte das Bedürfnis, meine Erfahrungen mit meinem berufsbegleitenden Psychologiestudium zu teilen und damit Menschen zu helfen, die in einer ähnlichen Situation sind. Ich wusste, wie unsicher man sich fühlen kann, wenn man sich beruflich noch einmal grundlegend verändern möchte und wie viele Fragen man mitunter hat. Ist der Workload realistisch? Kann ich damit beruflich da hinkommen, wo ich hinmöchte? Lohnt sich die viele Arbeit? Kann ich überhaupt noch so viel auswendig lernen? Was kostet so ein Studium?

Da ich noch dazu an der Fernuni Hagen (NC-frei) angefangen habe und später an eine Präsenzuni wechselte, wusste ich, dass ich einen Weg gehe, mit dem viele andere Fernstudierende ebenfalls liebäugeln. Selbst konnte ich jedoch kaum persönliche Erfahrungsberichte finden. So entschied ich mich dazu, Woche für Woche Einblicke in mein Studium zu geben. In den Alltag, die Herausforderungen und die Erfolge. Eine Zeit lang hat das wirklich gut funktioniert und ich war hochmotiviert. Dann kam 2024 mein Sohn zur Welt.

Warum ich eine Pause brauchte

Ich bin zum ersten Mal Mutter geworden. Wenn du auch Kinder hast, dann weißt du, wie sehr sich das Leben verändert – von einem Tag auf den anderen. Ein Baby zu haben, war für mich eine der schönsten Erfahrungen, die ich machen durfte. Gleichzeitig ist es vereinnahmend, für so ein kleines Menschenwesen zu sorgen. Auch im Kopf hatte ich wenig Raum für anderes.

Nach einem Urlaubssemester studierte ich weiter mit Baby. Es tat gut, wieder an der Uni zu sein – gleichzeitig war es auch alles ziemlich viel. Wenn ich Präsenzveranstaltungen hatte, kamen mein Mann und mein Sohn mit und verbrachten den Tag im Familienzimmer. Per SMS wurde ich dann nach draußen „beordert“, wenn der Kleine gestillt werden wollte oder mich vermisste. Vieles konnte ich online erledigen. Für diesen Blog hier blieb aber schlichtweg kaum Zeit.

Hinzu kam, dass ich den Anspruch hatte, regelmäßig zu posten. Wenn ich mal eine oder zwei Wochen aussetzte, sah ich das gleich an sinkenden Besucherzahlen und weniger Interaktionen. Das Blogprojekt, das ich ursprünglich aus Freude und Lust am Teilen gestartet hatte, artete immer mehr in Stress aus. In eine weitere Aufgabe auf meiner Liste. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass mir die Energie fehlte und die Leser ausblieben. Die Kombination aus Erschöpfung und dem Eindruck, ins Leere zu schreiben, hat mir die Motivation geraubt.

Wenn du auch ein Fernstudium neben dem Beruf absolvierst, dann kennst du das vermutlich: Man jongliert so viele Bälle gleichzeitig, dass irgendwann einer fallen muss. Bei mir war es eben der Blog. Und ich habe mir erlaubt, das okay zu finden.

Rückblickend denke ich, dass ich mir nicht den Druck hätte machen sollen, wöchentlich zu posten. Vermutlich wäre ein Rhythmus besser gewesen, der wirklich zu meinem Leben passt. Und da ist es zur Zeit eben sehr unterschiedlich, wie viel Kapazitäten ich habe. Manchmal könnte ich drei Blogeinträge in einer Woche schreiben, manchmal brauche ich ein paar Wochen Pause, weil so viel anderes ansteht. Ich möchte mich hier nicht mehr stressen, irgendwelchen Vorgaben zu folgen, nur weil der Algorithmus sie mag – ich selbst muss sie mögen. Qualität statt Quantität – das gilt beim Studieren genauso wie beim Schreiben.

Was hat sich seitdem verändert?

Mein Baby ist tatsächlich mittlerweile ein Kleinkind, das mich ziemlich auf Trapp hält. Davon abgesehen, bin ich am Studium drangeblieben – wenngleich ich auch nicht besonders schnell studiere. Dennoch habe ich sämtliche verfügbare Zeit genutzt und stehe mittlerweile kurz vor dem Abschluss – es fehlen nur noch meine Bachelorarbeit, eine einzige Prüfung und ein Praktikum. Das, was bis vor einigen Jahren noch wie ein kaum erreichbares Ziel wirkte, wird tatsächlich bald Wirklichkeit werden!

Als ich das realisierte, wurde mir klar, dass ich diese Erfahrungen nicht für mich behalten möchte. Der Weg bis hierhin allein war lang und häufig auch zermürbend. Ich denke aber, dass er sich gelohnt hat. Und ich glaube, dass meine konkreten Erfahrungen auch anderen Menschen helfen können, die einen ähnlichen Weg gehen möchten oder gerade schon dabei sind.

Was dich fortan erwartet

In den kommenden Wochen und Monaten werde ich weiterhin über Themen schreiben, die mich selbst am meisten interessiert haben, als ich angefangen habe: Wie organisiert man Job, Studium und Privatleben? Wie schreibt man eine Bachelorarbeit neben dem Beruf? Und was kommt danach?

Ich schreibe nicht als Experte, sondern als jemand, der diesen Weg gegangen ist – mit all seinen Höhen und Tiefen. Ehrlich, persönlich und so konkret wie möglich.

Darüber hinaus möchte ich aber auch häufiger meine Liebe für psychologische Themen mit euch teilen. Themen, die nicht zwangsläufig etwas mit dem Studium zu tun haben müssen. Die Rubrik „Buchrezensionen“ soll weiter ausgebaut werden. Vielleicht gibt es auch ein paar neue Unterseiten zu Themen, die mentale Gesundheit und Entspannung betreffen.

Bleib dabei!

Wenn du selbst überlegst, ein Psychologiestudium berufsbegleitend zu beginnen, oder wenn du mittendrin steckst und manchmal nicht weißt, wie du alles unter einen Hut bringen sollst – dann bist du hier genau richtig.

Trag dich gerne in meinen Newsletter ein, damit du keinen neuen Beitrag verpasst. Und schreib mir in den Kommentaren: Wie geht es dir gerade mit deinem Studium? Ich freue mich auf den Austausch!

Wenn du Unterstützung beim Lernen benötigst, schau dir doch die Unterseite „Angebot“ an. Ich biete wöchentliche Begleitung für herausfordernde Phasen an – vielleicht wäre das ja etwas für dich.

Schreibe einen Kommentar