Das schlechte Gewissen im Fernstudium – und warum es dich mehr kostet als jede Klausur

Es ist ein Samstagnachmittag. Mein Sohn spielt im Wohnzimmer, ich sitze am Schreibtisch. Die Lernunterlagen aus meinem Fernstudium sind aufgeschlagen. Statistik, zweites Kapitel, Seite 47. Ich lese den gleichen Satz zum dritten Mal. Nicht weil er schwer wäre. Sondern weil ich nebenan das leise Summen seiner Spielzeugbahn höre – und mich frage, ob ich gerade wirklich hier sitzen sollte. Wer das Gefühl kennt, immer gleichzeitig zu kurz zu kommen, dem habe ich anderswo schon ehrlicher als mir lieb war davon erzählt, was bei mir wirklich auf der Strecke bleibt.

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Drei Dinge, die mir mein Psychologiestudium über mich selbst beigebracht hat – die ich nicht erwartet hatte

Wenn mich jemand fragt, was ich im Psychologiestudium lerne, denke ich zuerst an Statistik. An Lernkurven und Klausurenphasen. An Fremdwörter, die ich mir mühsam ins Langzeitgedächtnis befördert habe und die mich manchmal nachts noch verfolgen ("p-Wert", "t-Test", "Signifikanzniveaus", ...) Aber das ist nicht das Wichtigste, was ich gelernt habe. Das Wichtigste habe ich nicht unbedingt im Lehrbuch gefunden. Ich habe es in mir selbst gefunden. Und ehrlich gesagt hätte ich das so nicht erwartet. Hier die drei Dinge, die ich im berufsbegleitenden Psychologiestudium über mich selbst gelernt habe.

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Burnout vermeiden: Selbstfürsorge im berufsbegleitenden Psychologiestudium

„Psychologie? Das ist ja spannend – das wollte ich auch immer studieren!“ Diesen Satz hörst du bestimmt öfter, wenn du dabei bist, dir den Traum vom Psychologiestudium zu erfüllen. Ein berufsbegleitendes Psychologiestudium ist in der Tat eine extrem spannende, jedoch auch sehr herausfordernde Angelegenheit. Die Doppelbelastung von Arbeit, Studium und privaten Verpflichtungen kann schnell zu Erschöpfung führen, die schlimmstenfalls sogar im Burnout mündet. Mit den richtigen Strategien lässt sich dies glücklicherweise vermeiden. Erfahre hier, wie du dich selbst vor Erschöpfung schützen, Burnout vermeiden und deine mentale Gesundheit bewahren kannst.

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Psychologiestudium trotz psychischer Erkrankung – Herausforderungen, Nachteilsausgleich & Approbation

Das Klischee, dass Psychologen und Psychologinnen eigentlich alle selbst „einen an der Waffel" haben, ist weit verbreitet. Tatsächlich habe ich mittlerweile – nach ein paar Jahren Studium – das Gefühl, dass sich hier wirklich besonders viele Menschen aufhalten, die selbst bereits eine Therapie gemacht haben oder sich in Therapie befinden.

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