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Gesund durchs Studium: Kleine Helfer für mehr Energie neben Job und Familienleben

Ein berufsbegleitendes Studium benötigt einfach viel Kraft. Vor allem, wenn du noch dazu Kinder hast, vielleicht sogar ein Kleinkind, welches noch gestillt wird und euch den Schlaf raubt. Ich selbst bin tatsächlich eine große Befürwortern des Langzeitstillens, welches natürlich dem Körper viele Ressourcen zieht – aber ich will nicht abschweifen. Was ich sagen möchte: Wenn du viele Dinge unter einen Hut bringen möchtest und einen vollen Alltag hast, dann brauchst du Energie. Ansonsten wirst du irgendwann an den Punkt kommen, an dem dein Kopf zwar irgendwie noch funktioniert, dein Körper aber längst den Feierabend eingeleitet hat.

Das Gute ist aber: Energie lässt sich — anders als Disziplin — tatsächlich ein Stück weit managen. Nicht mit großen Lebensumstellungen, dafür hatte ich neben Job und Studium schlicht keine Kapazität. Sondern mit ein paar kleinen, banalen Dingen, die ich nach und nach in meinen Alltag eingebaut habe.

Genau die stelle ich dir hier vor. Aber Achtung: Es wird vermutlich nicht irgendeines davon allein dein Energieproblem lösen. Dafür gibt es viele Stellschrauben, von denen du ein Paar vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattest.

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Warum „gesund durchs Semester“ mehr ist als ein Lifestyle-Spruch

Wer berufsbegleitend studiert, hat in der Regel keine Sechs-Stunden-Vorlesungstage und freie Nachmittage zum Ausgleich. Stattdessen quetscht sich das Lernen in die Lücken zwischen Job, vielleicht Familie, und dem, was vom Tag übrig bleibt. Das bedeutet: Der Körper bekommt selten eine echte Pause — er wird einfach von einer Belastung in die nächste durchgereicht.

Das Problem dabei ist nicht der einzelne anstrengende Tag. Das schafft jeder. Das Problem ist die Summe über Monate. Und genau da setzen die folgenden Punkte an: nicht als großer Wellness-Plan, sondern als kleine, alltagstaugliche Stellschrauben, die in fünf Minuten erledigt sind und trotzdem einen Unterschied machen.

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Bewegung zwischendurch: kleine Routinen, die wirklich bleiben

Ich hatte lange die Vorstellung im Kopf, dass „richtige“ Bewegung mindestens eine Stunde dauern muss, um etwas zu bringen — und genau deshalb ist sie bei mir wochenlang komplett ausgefallen, weil diese Stunde einfach nicht da war. Tatsächlich zeigt sich aber, dass schon kurze Bewegungseinheiten zwischen zwei Lerneinheiten messbar bei der Konzentration helfen. Wie genau das funktioniert und warum 20 Minuten oft mehr bringen als eine ganze Stunde am Schreibtisch, habe ich ausführlich in Bewegung und Lernen: Warum 20 Minuten Sport mehr bringen als eine Stunde am Schreibtisch beschrieben.

Was bei mir im Alltag tatsächlich hängengeblieben ist: eine einfache Dehn- und Yogamatte direkt neben dem Schreibtisch — sichtbar, nicht im Schrank verstaut. Allein dadurch, dass sie da liegt, nutze ich sie zwischen zwei Pomodoro-Blöcken für fünf Minuten Dehnen deutlich öfter, als ich es ohne sie tun würde.

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Trinken nicht vergessen: der unterschätzte Energiefaktor

Das klingt banal, aber bei mir war es einer der größten Hebel: An Tagen, an denen ich konzentriert gearbeitet oder gelernt habe, habe ich oft vergessen zu trinken — und erst am Nachmittag gemerkt, dass das dumpfe Gefühl im Kopf eigentlich nur leichte Dehydrierung war, kein Konzentrationsproblem.

Was bei mir geholfen hat, war kein kompliziertes System, sondern eine Trinkflasche mit Zeitmarkierungen — also kleinen Linien an der Seite, die zeigen, wie viel du bis zu welcher Uhrzeit getrunken haben solltest.

👉 Trinkflasche mit Zeitmarkierungen

Augen schonen bei stundenlanger Bildschirmzeit

Wer berufsbegleitend studiert, sitzt oft schon im Job acht Stunden vor einem Bildschirm — und danach noch mal zwei oder drei Stunden für Skripte und Klausurvorbereitung. Das summiert sich auf Bildschirmzeiten, für die unsere Augen schlicht nicht gebaut sind. Bei mir hat sich das vor allem abends als Kopfschmerzen und brennende Augen bemerkbar gemacht.

Eine Blaulichtfilter-Brille hat das bei mir nicht „geheilt“, aber spürbar reduziert — vor allem, wenn ich sie konsequent in den späten Abendstunden trage, wenn ich ohnehin schon länger am Bildschirm sitze.

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Runterkommen nach Feierabend: warum Entspannung Teil der Strategie ist

Das hier war für mich der überraschendste Punkt. Ich dachte lange, Entspannung sei etwas, das man sich „verdient“, wenn alles erledigt ist — also nie. Tatsächlich ist es eher umgekehrt: Wer nicht aktiv runterkommt, bleibt in einer Art Dauerspannung, die am nächsten Tag die Konzentration kostet.

Ein kleines, aber wirksames Hilfsmittel (neben meiner geliebten Meditation und meinem fast täglichen Waldspaziergang) dafür war bei mir eine Akupressurmatte (auch als „Stachelmatte“ bekannt) — zehn Minuten Liegen am Abend, während ich ein Kapitel höre statt lese. Klingt erstmal seltsam, wirkt bei mir aber tatsächlich wie ein kleiner Reset für den Rücken nach einem Tag am Schreibtisch.

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Schlaf als Fundament

Alle Punkte oben sind nette Ergänzungen. Der größte Hebel war bei mir aber etwas anderes — und zwar mit Abstand: Schlaf. Warum Schlaf nicht „verlorene Lernzeit“ ist, sondern aktiv dafür sorgt, dass das tagsüber Gelernte überhaupt im Kopf bleibt, habe ich im Artikel Schlaf und Lernen: Warum Schlafen die klügste Lernstrategie ist ausführlich erklärt.

Eine kleine, aber konkrete Ergänzung dazu: ein gutes Nackenstützkissen, falls du — wie ich — auch im Bett noch über Notizen oder ein Hörbuch-Kapitel einschläfst und morgens mit Verspannungen aufwachst.

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Die ehrliche Einordnung: Was wirklich hilft

Wenn ich ehrlich bin: Keines dieser Hilfsmittel hat mein Energieproblem grundlegend gelöst. Eine Dehnmatte macht aus einem überlasteten Semester kein entspanntes. Eine Trinkflasche ersetzt keine Grenzen, die du dir gegenüber Job und Studium setzen musst.

Was diese kleinen Helfer tatsächlich tun: Sie senken die Hürde, das Richtige zu tun, an Tagen, an denen Willenskraft ohnehin knapp ist. Genau deshalb haben sie bei mir über die Zeit einen Unterschied gemacht — nicht weil sie Wunder wirken, sondern weil sie an genau den Stellen ansetzen, an denen ich sonst aus Bequemlichkeit nichts getan hätte.

Der eigentliche Hebel bleibt das große Bild: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, und ein Lernrhythmus, der zu deinem Alltag passt statt gegen ihn zu arbeiten. Wie du diesen Rhythmus konkret aufbaust, habe ich im kompletten Guide zum Lernen im Fernstudium zusammengefasst.


FAQ

Brauche ich wirklich all diese Hilfsmittel, um gesund durchs Semester zu kommen? Nein. Keines davon ist eine Voraussetzung. Sie sind kleine Ergänzungen, die den Alltag erleichtern können — der größte Effekt kommt weiterhin von ausreichend Schlaf, etwas Bewegung und realistischen Erwartungen an dich selbst.

Was hilft am meisten gegen die typische Erschöpfung im berufsbegleitenden Studium? Aus eigener Erfahrung: ausreichend Schlaf an erster Stelle, danach kurze, regelmäßige Bewegungspausen. Beides ist kostenlos und braucht keine Anschaffung — die hier vorgestellten Produkte machen es nur leichter, dabei zu bleiben.

Lohnen sich Blaulichtfilter-Brillen wissenschaftlich betrachtet? Die Studienlage dazu ist gemischt — eindeutige Beweise für einen großen Effekt gibt es nicht. Subjektiv berichten aber viele Menschen (mich eingeschlossen) von weniger Augenbelastung am Abend. Es ist also eher ein „kann helfen, schadet nicht“ als eine wissenschaftlich belegte Garantie.

Wie finde ich Zeit für Bewegung, wenn der Tag schon mit Job und Lernen voll ist? Indem du nicht nach der „perfekten“ Trainingseinheit suchst, sondern nach der kleinsten machbaren Version: fünf Minuten Dehnen zwischen zwei Lernblöcken zählen.


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